Donnerstag, 29. Juni 2017

Effizient, umweltschonend und wirkungsvoll Lüften und Heizen




Sommer wie Winter ist es unbedingt nötig, die Wohnräume effektiv durchzulüften. Das schafft gesundheitliches Wohlbehagen und beugt z. Bsp. auch Schimmel- oder Geruchsbildung in Ihrer Wohnung vor.
Grundsätzlich sollten unmittelbar vor den Heizkörpern in Ihrer Wohnung keine Möbel stehen. Auch sollte vermieden werden, die Heizkörper mit Gardinen zu verdecken.






Sommer:
Hier ist es sicherlich einfacher, die Wohnräume mit Frischluft zu versorgen. Bei abgedrehter Heizung ist eine Lüftung zu jeder Zeit unproblematisch, die Balkontür steht sicherlich sowieso die meiste Zeit der Anwesenheit in der Wohnung offen.
Sollte es im Hochsommer zu heiß werden, ist es sinnvoll die Fenster der Süd- und Westseite am Nachmittag geschlossen zu halten und zu hohe Sonneneinstrahlung eventuell mit einem Vorhang oder Rollo zu schützen. In den frühen Morgen- und späteren Abendstunden ist mit einer Stoßlüftung schnell wieder für Frischluft und Abkühlung gesorgt.




Winter:
Um keine Energie zu verschwenden, sollten Sie niemals gleichzeitig heizen und lüften. Auch ständig angekippte Fenster sind keine gute Lösung, da der Luftaustausch nur sehr langsam stattfindet.
Empfehlenswert ist eine Stoßlüftung 2- bis 5- mal täglich für 5 bis 10 Minuten. Drehen Sie hierfür den Heizkörper ab und öffnen das Fenster so weit wie möglich. Gut ist es, wenn gegenüberliegende Fenster geöffnet werden können, so findet ein schneller Luftaustausch statt. Zimmertüren sollten dabei geöffnet bleiben.
Bei niedrigen Außentemperaturen im Winter, sollten Sie auch bei Abwesenheit tagsüber die Heizung nicht ganz ausschalten. Lassen Sie die Räume nicht gänzlich auskühlen. Das Nachheizen am Nachmittag bedarf einer viel höheren Energie, als wenn Ihre Heizung bei einer etwas niedrigeren Temperatur am Tag durchläuft.







Schlafzimmer:
Im Schlafzimmer sind eine gut durchdachte Lüftung und optimale Schlaftemperatur besonders wichtig. Jeder Schlafzimmerbewohner erhöht die Luftfeuchtigkeit des Raumes durch seine Atemluft und durch Schwitzen enorm.
Empfehlenswert ist es hier, vor dem Zubettgehen durch Stoßlüftung für frische Luft zu sorgen. Es ist nicht klug, die Heizung im Winter im Schlafzimmer ganz abzuschalten, das kann durch die hohe Luftfeuchte zu Schimmelbildung führen. Eine optimale Schlafzimmertemperatur sollte bei 18-20° C liegen.
Auch sollten Sie vermeiden, die Wäsche im Schlafzimmer zu trocknen. Es scheint vielleicht auf den ersten Blick eine gute Lösung zu sein, da das Schlafzimmer am Tag wenig benutzt wird und dort die Wäsche „aus dem Blick“ untergebracht ist. Auf Dauer jedoch, bringt im kühlen Schlafzimmer das Trocknen der Wäsche zu viel Feuchtigkeit in den Raum, welcher sich an den Wänden niederschlagen und zu Schimmelbildung führen kann. Probieren Sie es aus und trocknen Ihre Wäsche auch im Winter auf dem Balkon! Sie werden stauen, wie gut die zwar kalte aber trockene Winterluft Ihrer Wäsche bekommt!
Ein absolutes no-go ist, die Wäsche auf den Heizkörpern zu trocknen….!!!!







Bad:
Hier sollten Sie nach dem Baden oder Duschen unbedingt die Tür öffnen und im Idealfall gleichzeitig eine Stoßlüftung in Ihrer Wohnung durchführen. Nach dem Duschen auch die Wasserreste von den Wänden und vom Boden entfernen. Feuchte Handtücher trocknen auf dem Balkon schneller.