Dienstag, 22. April 2014

Glasworkshop mit Alkie Osterland

Vor ein paar Wochen begab ich mich in das Atelier der Glaskünstlerin Alkie Osterland. Sie hat regelmäßige Ausstellungen mit ihren Objekten und Installationen und uns ergab sich über zwei Wochenenden die Möglichkeit ein Einblick in Ihr Handwerk zu bekommen. Das Glasfusing.

Vielleicht hierzu zum Anfang eine kurze Erklärung. Viele haben schon von den Glasbläsern gehört. Aber das ist bei weitem nicht die einzige Möglichkeit mit Glas zu arbeiten. Beim Glasfusing kommen Glasplatten in allen erdenklichen Farben zum Einsatz, welche durch Übereinanderlegen im Ofen zusammenschmelzen.

Ich hatte mir im Vorfeld bereits ein paar Gedanken gemacht, was in dem Kurs entstehen könnte und begab mich auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Der Heraklesknoten weckte mein Interesse. Dieser war ein beliebtes Gestaltungselement im Antiken Griechenland. Ein verschlungener Knoten, welcher aus einem Band entsteht. Das Motiv verband ich mit der Gestaltung der Völkerwanderung. Das Motiv aus einzelnen kleinen Zellen aufzubauen.

Zuerst suchte ich mir einige Glassplitter heraus, welche in Farbe und Größe meinen Vorstellungen entsprachen und zerschnitt sie zu kleinen Mosaikstückchen.


Die kleinen Teile legte ich zu meinem Heraklesknoten zusammen.
Damit die einzelnen Teile im Ofen zu Einem werden, müssen sie sich an allen Stellen überlappen und so legte ich noch eine Schicht transparenter Mosaiksteine drüber.


Das Brennen übernahm daraufhin Alkie Osterland und die Woche drauf sind wir gespannt zurück ins Atelier, um zu sehen wie unsere Stücke aus dem Ofen gekommen sind.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis meines Knotens. Durch die zwei Ösen an den seitlichen Enden ergibt sich die Möglichkeit, es zum Beispiel ins Fenster zu hängen (wo die Farben besonders schön leuchten) oder sogar als sehr große Kette zu tragen.


Es sind auch noch ein paar weitere Schmuckstücke entstanden. Alle zum Thema Zeitreise. Alle ein Experiment.


Wenn ihr euch mehr für die Arbeiten von Alkie Osterland interessiert, solltet ihr auf jeden Fall einmal auf ihrer Internetseite www.alkie-osterland.de vorbei schauen. Sie bietet auch weitere Workshops an!
Welche ich sehr empfehlen kann, mir hat die Arbeit und der Umgang mit dem für mich unbekanntem Material sehr viel Spaß gemacht.

Wenn ihr ansonsten noch Lust auf mehr von meinem Schmuck habt, dann lohnt sich ein Like auf meiner Facebookseite www.facebook.com/SternentaucherSchmuck um immer up to date zu sein.

Rock on ihr lieben!
Eure Sternentaucherin

Sonntag, 6. April 2014

Noch schnell vor Ostern – Kresse säen!




Gärtnern gehört auch zu meinen Hobbys, das habe ich sicherlich auch hier im Blog schon einmal erwähnt. Sobald die Gartensaison beginnt, nutze ich jede freie Minute, um in meinem Garten zu werkeln. Das finde ich sehr entspannend.
Für die Osterdeko braucht ihr aber keinen Garten, die Kresse wächst auf der Fensterbank oder dem Wohnzimmertisch.
Bis Ostern ist noch genug Zeit, die Kresse-Eier hinzubekommen.

MONTAG gesät - FREITAG geerntet



Ihr benötigt:

- Gartenkresse
- Eierschale
- etwas Blumenerde oder Watte
- Eierbecher

Es ist wirklich wahr, die Kresse keimt in nur einem Tag und man kann förmlich zuschauen, wie die zarten grünen Pflänzchen entstehen. Ich habe die Eierschale am MONTAG mit ein wenig Blumenerde und dem Kressesamen, welcher im Moment in fast jedem Einkaufsmarkt zu haben ist, gefüllt. Natürlich darf man das Giesen nicht vergessen, denn in der kleinen Eierschale trocknet die Erde schnell aus. Ihr könnt statt Erde auch Watte benutzen, darauf wächst die Kresse auch.
Nun könnt ihr jeden Tag staunen, wie die Kresse wächst und am KarFREITAG wird die Kresse auf dem österlich gedeckten Tisch mit dem Frühstücksei verspeist. Ja das ist echt sehr lecker!!!!
Ich hoffe, ich konnte Euch ein wenig für meine Osterkresse begeistern. Ich freue mich über Eure Kommentare oder auch ein Foto, wie Eure Kresse gewachsen ist.











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DIY Osterbrunch